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Montag, 24. Dezember 2012
Montag, 17. Dezember 2012
The magic of these days
Today I want to share with you a very sweet and special moment that toke place this month in the Cologne central station. It was an extraordiary flashmob, performed by the choir of the local broadcast station WDR. Please, please take your time and watch these three and a half minutes, you will not regret it!
Sonntag, 9. Dezember 2012
Advento Privato
Yesterday was the most beautiful, sunny day, with all the snow still there, very cold and just so, so pretty. I went to a very special little christmas market, organised by some friends of friends of friends (you get the idea) in a small community garden. They only open this market every two year for one weekend and since I went last time I was looking forward to today so much. Let me give you a little tour and let the pictures do the talking:
Wishing you all a lovely second of Advent!
Freitag, 7. Dezember 2012
Getting cosy
Oh, tis the cosy season again. And today, even in Cologne, there is snow, finally! I can't wait to pick Aaron from Kindergarten with the slight later and get out there, show him the wonders of that white, cold, fluffy stuff. There was no snow at all this morning when I toke him there and now it looks like it has snowed since weeks. What else could inspire me more to show you some of the christmas preparations that are going on around here...
Last sunday we lit the first candle of our advent wreath. Even though Aaron didn't quite understand what kept me from lighting the other three candles. He loves candles and never eats his dinner without us having lit the candle at the table first. Sunday was also the day to start with some ginger bread baking, so we could send a batch to Aarons great-grandfather who will spend this christmastime on his own for the first time in decades or even ever.
Aarons cookies turned out very interesting and special, since he always put the outer cooky dough from around the cutter on the tray. Still I was just happy to watch him being so busy and concentrated, oh they grow so fast...
We also got out the christmas books that I had been collecting throughout the year at fleamarkets and second hand. Mostly old childhood memories for me, I hope I can pass on that joy soon.
And some first decorations were made and hung . I absolutly adore the tissue paper window star in the first picture. There is a great free tutorial here if you want to make your own. So, so simple!
In the night from the 5th to the 6th of December Aaron got a visit from St. Nikolaus who left a little surprise for him at his door that he found in the morning. For some reason Aaron doesn't like chocolate very much, so St. Nikolaus was more generous with other small things and fruits. Good for him...
Oh, this busy, secret season. What a challenge to keep the balance between all the extras, the baking, the crafting, the christmas partys and still find space for the breathing, for smelling and listening. How good, to just watch a candle burning sometimes.
Dienstag, 20. Dezember 2011
Tri, Tra, Trullala...
Es ist vollbracht. Das Kasperletheater, das Aaron zu Weihnachten bekommen soll ist rechtzeitig fertig geworden! Inclusive Tasche und ein paar Handpuppen vom Flohmarkt. Nur der Löwe ist neu, ich konnte ihm nicht widerstehen...
Ok, mit knapp 16 Monaten ist man vielleicht noch nicht so der ausdauerndste Kasperletheaterbesuche, geschweige denn Spieler, aber in einem kurzen Test habe ich es schon mal ausprobiert und ihn dazu in seinen Hochstuhl gesetzt damit er nicht immer unter dem Tuch durchrannte. Er fand es auf jeden Fall sehr lustig, als plötzlich der Löwe mit Mamas Stimme auftauchte. Und so wird er zumindest lange etwas davon haben, hoffe ich.
Die Idee für das Kasperletheater habe ich mir hier und in diesem Buch abgeguckt es dann aber doch einfach so frei nach Schnauze genäht, aus alten Bettlaken, auch vom Flohmarkt. Und statt der Ösen für Haken am Türrahmen habe ich eine flexible kurze Duschstange genommen, die sich einfach in den Türrahmen klemmen lässt, wahnsinnig praktisch, wie ich finde.
Freitag, 16. Dezember 2011
Leise
Leise
tritt es
über deine Schwelle,
das Licht,
blüht die Farben
einer neuen Zeit
auf die Wände,
verwandelt
den Staub deiner Tage
zu Gold
mit seinem leichten Schritt
und legt um deine Ängste, deine Zweifel
warm seinen Mantel:
Fürchte dich nicht!
(Isabella Schneider)
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Lebendiger Adventskalender
Sonntag, 11. Dezember 2011
Safran und andere Kostbarkeiten
(Safranzopf)
Da ich heute den ganzen Adventssonntag unterwegs war, wurde das Sonntagssüß schon am Abend vorher zubereitet und bereits zum Frühstück verspeist. Dieses Mal gab es einen Safranzopf. Safran ist zwar ein ziemlich teuer Spaß, der sich aber wirklich lohnt wie ich finde, weil Aroma und Farbe des Gebäckes dadurch wirklich unnachahmlich und verführerisch werden.
500 Gramm Mehl werden mit 40 Gramm Hefe, 1/8 Liter lauwarmer Milch und etwas Zucker zu einem Teig verkneten und 30 Minuten zum Gehen an einen warmen Ort gestellt. Sodann kommen 2 Eier, 100 Gramm zerlassene Butter und 50 Gramm Zucker dazu. 1/2 TL Safranfäden werden in 2EL Rum aufgelöst und ebenfalls unter den Teig geknetet. Ausserdem noch 50 Gramm gemahlene Mandeln. Wer mag kann auch noch 1/2 Tasse Rosinen dazu gebe. Den Teig noch mal 30 Minuten ruhen lassen und anschließend in drei Stücke teilen und einen Zopf flechten. Noch mal 15 Minuten gehen lassen. Mit einem verrühren Eigelb bestreichen und bei 180 °C ca 25 Minuten backen.
Besonders gut mit Butter und Quittenmarmelade!
Viel, viel mehr Sonntagssüß findet ihr heute bei mat&mi.
Abgesehen von all dem Safranbrot bin ich heute ganz erfüllt vom Mitsing-Konzert mit unserem internationalen Projektchor, das heute in der Kölner Agneskirche stattgefunden hat. Die wunderbare Chorleiterin Bea Nyga hat mich total mitgerissen und viele tolle Lieder für das Konzert selbst geschrieben und gedichtet. Es gibt wenig Dinge die mich so glücklich machen, wie mit anderen zusammen zu singen, leider tue ich das viel zu selten, da mir ein regelmäßiger Chor dann auch schon wieder zu viel ist. Ich haben es gerne spontan und inbrünstig. Da ist so ein viermal probender Projektchor für mich genau das richtige! Und nächsten Sonntag gibt es bei Bea im Haus nachbarschaftliches Treppenhaussingen, das hört sich spannend an und ich werde berichten...
Zum Freuen für euch gibt es heute noch ein unkonventionelles und herzerwärmendes Krippenspiel aus Neuseeland, und ich schaue es mir auch noch mal schnell zum fünften Mal an, bevor ich ins Bett hüpfe und euch eine warme, schnuckelige 3. Adventsnacht und einen schwungvollen Start in die nächste Woche wünsche!
Samstag, 10. Dezember 2011
Ein Samstagabend
Die Woche ging zu Ende mit jeder Menge Trubel, einer dicken Erkältung und zu vielen Terminen und To-Do-Listen für die kommende Arbeitswoche (ich arbeite immer von Dienstags bis Samstags).
Doch jetzt komme ich so langsam an, im Wochenende: Sonntagssüßduft zieht durch die Wohnung und ich habe im WDR ein wunderbares Adventskonzert entdeckt, das ich neben dem, was noch so zu tun ist, als Hörspiel laufen lasse. Dabei habe ich auch schon eine kleine Entdeckung gemacht: die Oboe. Was für ein wunderbares, wohlklingendes Instrument und ich habe es vorher noch nie so richtig bewusst wahrgenommen. Doch die Stücke in diesem Adventskonzert, gespielt von Ivan Podyomov, haben mich sehr berührt. Dabei bin ich eigentlich gar nicht so ein Klassikfan, aber manchmal, gerade im Advent, tut es einfach nur gut sich dem hinzugeben. Wer sich gerne mal etwas von Ivan Podyomov anhören möchte kann das z.B. hier tun.
Doch jetzt komme ich so langsam an, im Wochenende: Sonntagssüßduft zieht durch die Wohnung und ich habe im WDR ein wunderbares Adventskonzert entdeckt, das ich neben dem, was noch so zu tun ist, als Hörspiel laufen lasse. Dabei habe ich auch schon eine kleine Entdeckung gemacht: die Oboe. Was für ein wunderbares, wohlklingendes Instrument und ich habe es vorher noch nie so richtig bewusst wahrgenommen. Doch die Stücke in diesem Adventskonzert, gespielt von Ivan Podyomov, haben mich sehr berührt. Dabei bin ich eigentlich gar nicht so ein Klassikfan, aber manchmal, gerade im Advent, tut es einfach nur gut sich dem hinzugeben. Wer sich gerne mal etwas von Ivan Podyomov anhören möchte kann das z.B. hier tun.
Ausserdem freue ich mich sehr über eine weitere weihnachtlich gewordene Ecke im Wohnzimmer. Ein Zweig aus dem Wald, mit rosaroten Blüten die ich noch nie vorher gesehen habe. Er leuchtete zwischen all dem silbergrau, matschbraun und moosgrün im Wald und wollte zu uns ins Wohnzimmmer. Stolz trägt er nun seine goldenen Glöckchen, als wäre es seine Idee gewesen, diese zwischen seine Blüten zu hängen.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Vor einem Winter
Und aus Septemberlicht.
Das Schweigen einer Grille
geht ein in mein Gedicht.
Der See und die Libelle.
Das Vogelbeerenrot.
Die Arbeit einer Quelle.
Der Herbstgeruch von Brot.
Der Bäume Tod und Träne.
Der schwarze Rabenschrei.
Der Orgelflug der Schwäne,
Was es auch immer sei,
Das über uns die Räume
Aufreißt und riesig macht
Und fällt in unsere Träume
In einer finstern Nacht.
Ich mach ein Lied aus Stille.
Ich mach ein Lied aus Licht.
So geh ich in den Winter.
Und so vergeh ich nicht.
(Eva Strittmatter)
Dieses wunderbare Gedicht hat sich in den letzten Tagen bei mir eingenistet. Es war in meinem Adventskalender, von "Andere Zeiten", den ich so sehr liebe und der mich seit Jahren durch den Advent begleitet. Auf einem Waldspaziergang entstand am selben Tag dieses Foto, ich finde, es passt zusammen.
Wann er wohl kommt dieses Jahr, der Winter? Und ob er wieder so eindrücklich wird wie im letzten Jahr? Ich hätte heute beinahe einen Schlitten für Aaron gekauft...
Dienstag, 6. Dezember 2011
Klammheimlich kam der Nikolaus
(Engelsflügelkekse in Schoko mit Zitronenguß nach einer Idee von Katrin)
So richtig viel versteht man zwar mit 15 Monaten noch nicht vom Nikolaus, und auch die Stiefel wurden noch von Mama geputzt, aber ein bisschen Traditionsetablierung muss trotzdem schon sein. Das sind schließlich u.a. die Dinge, über die ich mich als frischgebackene Mama so sehr freue.
To find out more about the German tradition of St. Nikolaus you can check here.
This morning Aaron found his shoes in front of his door and there was this big guy made from sweet bread, an apple and jingle socks:
Happy Nikolaus to you all!
Samstag, 3. Dezember 2011
Muskatnuß und Kirsche
Myristica Fragrans
"...Und wenn ein Mensch die Muskatnuß ißt, öfnet sie sein Herz und reinigt seinen Sinn und bringt ihm einen guten Verstand. Pulverisiert die Muskatnuß und in gleichem Gewicht Zimt und etwas Nelken. Und mit diesem Pulver und Semmelmehl und etwas Wasser bereite er Törtchen und er esse diese oft und es dämpfe die Bitterkeit seines Herzens, seines Geistes und öffne seine stumpfen Sinne, und es macht seinen Geist fröhlich und mindert alle schädlichen Säfte."
So ein Sonntagssüß kann man wohl gebrauchen! Mehr davon gibt es heute bei Katrin.
Dieses Rezept habe ich vor Jahren mal von einer Freundin bekommen. Es handelt sich dabei wohl um ein Rezept aus dem Mittelalter, das dann ein wenig an unsere Backgewohnheiten angepasst wurde, eigentlich war es für die doppelte Menge ausrechnet, ich habe es mal halbiert und immer noch Kekse für den Rest des Monats herausbekommen:
20g Muskatnußpulver
20g Zimt
5g Nelkenpulver
500g Dinkelmehl
150g Rohrzucker
250g Butter
2 Eier
1 Prise Salz
(ggf. Puderzucker, ein Eiweiß und etwas Zimt zur Dekoration)
Gewürze mischen, unter das Mehl rühren, weiche Butter und die Eier dazu, gut kneten und falls zu trocken etwas Wasser zu geben. Ca 1 Stunde kaltstellen, dann ausrollen und Kekse ausstechen.
Bei 180°C ca. 5-8 min backen.
Täglich ca 4-8 Stück essen. Achtung, für Kinder ist ein Verzehr auf Grund des hohen Gewürzanteils nicht unbedingt zu empfehlen.
Die Kekse sind wirklich köstlich und lassen mich von orientalischen Gewürzbasaren träumen.
Da wir heute allerdings auch Besuch von mehreren Kindern hatten und ich nicht wollte, dass diese Unmengen an Gewürzen zu sich nehmen, haben wir zusammen noch die Lebkuchenmuffins vom letzten Sonntag nachgebacken. Sie waren so erfolgreich, dass ich es nicht geschafft habe, Fotos zu machen, bevor sie wieder verschwunden waren. Dazu gabs Gewürzkakao.
Der 4. Dezember ist ja auch der Barbaratag, an dem man sich Kirschzweige schneidet und in die Vase stellt, so dass sie dann zu Weihnachten blühen. Ein schöner Brauch, so kommt auch etwas Kirschenzeit in den Dezember... Leider gibt es bei uns keinen Kirschbaum von dem ich Zweige schneiden könnte und auch ein Blumenladen der Sonntags geöffnet hat, ist nicht um die Ecke. Als ich dann gegen Mittag endlich einen entdeckt hatte, gab es dort keine Kirschenzweige mehr, da Mon Cheri angefangen hat, mit diesem Tag Werbung zu machen, und dem zu Folge jetzt jeder auf die Idee mit den Zweigen kommt, wie mir die Blumenhändlerin erläuterte. Zweige bekam ich trotzdem noch, allerdings von der Quitte, und blühen tun sie auch schon, fast ein bisschen schade, aber trotzdem wunderschön!
Ich wünsche euch einen wunderschönen zweiten Advent und einen guten Start in die kommende Woche!
Dienstag, 29. November 2011
Königliches Shooting
Für unsere diesjährige Weihnachtskarte habe ich heute ein paar Bilder von Aaron geschossen. Nachdem ich ewig überlegt habe, was wir dieses Jahr zum Thema machen könnten, fiel mir eine Pappkrone, die ich letztens auf einer Veranstaltung zum bedingungslosen Grundeinkommen ( nach dem Motto: "wenn jeder sein eigener König ist, muss keiner der König des Anderen sein") bekommen habe, in die Hände. Dazu die Zeile aus dem Lied von Tochter Zion "Siehe, dein König kommt zu dir" Mehr brauchte es nicht für das Shooting mit meinem kleinen König...
Ein paar der Fotos werde ich auswählen und als Collage bei dm oder so drucken lassen, zusammen mit der Liederzeile aus Tochter Zion.
Ach, und das ist übrigens die Karte aus dem letzten Jahr:
Sonntag, 27. November 2011
Es ist für uns eine Zeit angekommen...
Oh wie wunderwunderbar doch so ein Adventssonntag sein kann: Das Kind schläft bis 09:30h, dann wird das Sonntagssüß (mit weißer Schokolade und Zuckerkram gepimpte Chaikekse von Nina) gebacken und während die Kekse im Ofen sind wird die Wohnung mit den Schönheiten aus den Tiefen der Weihnachtskiste verzaubert.
(Den Stern habe ich im letzten Jahr eigentlich zum Abgucken auf einem verwunschenen Schrebergartenweihnachtsmarkt gekauft: Ausstechform, Draht, Perlen - toll!)
Auch auf dem Balkon zieht der Advent ein, in den vertrockneten Rosmarinsträuchern wohnt jetzt eine Zwergenfamilie und im alten Basilikumtopf hat ein kleiner Tannenbaum Wurzeln geschlagen.
Anschließend geht es zum Adventskaffee bei Freunden. Dort gibt es jede Menge weißen Glühwein, Sonntagssüß in Hülle und Fülle, Hausmusik auf dem Klavier (und erste zaghafte Weihnachtslieder), die Wohnung ist blitzeblank und duftet tatsächlich ein wenig nach Weihnachten. Im Flur, in den hohen Decken der Altbauwohnung ein Ast aus dem Wald, mit schimmernden Christbaumkugeln und ich bin voller Bewunderung. Hach, beschwingt ging es danach nach Hause, alle schlafen schon, und ich teile mein Glück...
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