Sonntag, 11. Dezember 2011

Safran und andere Kostbarkeiten

(Safranzopf)

Da ich heute den ganzen Adventssonntag unterwegs war, wurde das Sonntagssüß schon am Abend vorher zubereitet und bereits zum Frühstück verspeist. Dieses Mal gab es einen Safranzopf. Safran ist zwar ein ziemlich teuer Spaß, der sich aber wirklich lohnt wie ich finde, weil Aroma und Farbe des Gebäckes dadurch wirklich unnachahmlich und verführerisch werden.

500 Gramm Mehl werden mit 40 Gramm Hefe,  1/8 Liter lauwarmer Milch und etwas Zucker zu einem Teig verkneten und 30 Minuten zum Gehen an einen warmen Ort gestellt. Sodann kommen 2 Eier, 100 Gramm zerlassene Butter und 50 Gramm Zucker dazu. 1/2 TL Safranfäden werden in 2EL Rum aufgelöst und ebenfalls unter den Teig geknetet. Ausserdem noch 50 Gramm gemahlene Mandeln. Wer mag kann auch noch 1/2 Tasse Rosinen dazu gebe. Den Teig noch mal 30 Minuten ruhen lassen und anschließend in drei Stücke teilen und einen Zopf flechten. Noch mal 15 Minuten gehen lassen. Mit einem verrühren Eigelb bestreichen und bei 180 °C ca 25 Minuten backen.


Besonders gut mit Butter und Quittenmarmelade!


Viel, viel mehr Sonntagssüß findet ihr heute bei mat&mi.


Abgesehen von all dem  Safranbrot bin ich heute ganz erfüllt vom Mitsing-Konzert mit unserem internationalen Projektchor, das heute in der Kölner Agneskirche stattgefunden hat. Die wunderbare Chorleiterin Bea Nyga hat mich total mitgerissen und viele tolle Lieder für das Konzert selbst geschrieben und gedichtet. Es gibt wenig Dinge die mich so glücklich machen, wie mit anderen zusammen zu singen, leider tue ich das viel zu selten, da mir ein regelmäßiger Chor dann auch schon wieder zu viel ist. Ich haben es gerne spontan und inbrünstig. Da ist so ein viermal probender Projektchor für mich genau das richtige! Und nächsten Sonntag gibt es bei Bea im Haus nachbarschaftliches Treppenhaussingen, das hört sich spannend an und ich werde berichten...


Zum Freuen für euch gibt es heute noch ein unkonventionelles und herzerwärmendes Krippenspiel aus Neuseeland, und ich schaue es mir auch noch mal schnell zum fünften Mal an, bevor ich ins Bett hüpfe und euch eine warme, schnuckelige 3. Adventsnacht und einen schwungvollen Start in die nächste Woche wünsche!



Kommentare:

  1. wir mögen safran auch sehr, auch wenn wir ihn nicht oft nutzen (wie du schon meintest: teuer). dein zopf sieht aber riiichtig gut aus. ich liebe diese hefezöpfe, am liebsten einfach nur mit ein bisschen butter drauf...

    AntwortenLöschen
  2. Oh wow, Dein Zopf sieht fulminant lecker aus!

    Mjamjam!


    Liebste Grüsse,
    Renaade

    AntwortenLöschen